Thai Curry

 

Goethe in Thailand
Jugendliche Frische mit intensiver Schärfe

 

„Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, und grün des Lebens goldner Baum.“ Es scheint, als hätte der gute Goethe schon Freude am grünen Thai Curry gehabt, doch das Thai Curry ist ein Jungspund. Erstmals wurde es 1926 nachgewiesen erwähnt und ist somit im Vergleich zu wahren Curry-Greisen, wie dem Jahrtausende alten Tandoori, noch ziemlich grün hinter den Ohren. Dadurch ist es jedoch umso taufrischer, blühender und intensiver, als viele Andere seiner Art.

Ursprünglich ähnelten sich die thailändischen Curries und unterschieden sich hauptsächlich in der Farbe der verwendeten Chilis. Mit der Zeit wurden weitere Zutaten hinzugefügt, um den Geschmack zu verfeinern. Heute ist das rote Thai Curry mit seinen roten Chilis und der roten Currypaste schon scharf, gelbe Thai Curries, die ihre Farbe vom Kurkuma erhalten, sind im mittleren Schärfebereich einzuordnen und das grüne Thai Curry, mit Zitronengras, Basilikum und Koriander, ist das schärfste. Unser Thai Curry ist eine milde Variante des grünen Thai Currys. 

Charakteristisch für alle Thai Curries ist die Verwendung als Paste. Hierfür werden die Gewürze in einem Mörser zerstoßen, um wertvolle ätherische Öle freizusetzen. Wir setzen bei unserem Thai Curry auf qualitativ besonders hochwertige Zutaten, um dir den Geschmacksreichtum einer Curry-Paste mit der praktischen Handhabung einer Gewürzmischung bieten zu können. Zitronengras und grüne Jalapeños verleihen ihm eine fruchtig-scharfe Frische, Knoblauch und Zwiebeln geben ihm eine pikante Würze. Der Evergreen der asiatischen Küche!  


Thai Curry
 
  • check button british indian curries Thai Curries unterschieden sich hauptsächlich in der Farbe der verwendeten Chilis

  • Check Button curries Das grüne Thai Curry, mit Zitronengras, Basilikum und Koriander, ist das Mildeste

  • Check Button curries Zitronengras und grüne Jalapeños verleihen ihm eine fruchtig-scharfe Frische

  • Check Button curries Knoblauch und Zwiebeln geben ihm eine pikante Würze
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Butter Chicken

 

Alles in Butter
Cremige Sauce, geschmackvolles Leben

 

Im Dheli der 1950er Jahre hatte Kundan Lal Gujral eine wundervolle Idee. Eigentlich zwei. In seinem Resataurant Moti Mahal erschuf er das Tandoori Chicken, ein sogenanntes trockenes Curry, bei dem intensiv rot marinierte Hähnchenteile im historischen Tandur-Ofen ihre charakteristischen Röstaromen erhalten. Sein zweiter Geniestreich ergab sich aus dem Wunsch das übrig gebliebene Tandoori-Hühnchen nicht verschwenden zu müssen, sondern sie in einer cremigen Sauce zu neuem, geschmackvollem Leben zu erwecken. Das Butter Chicken (auch Murgh Makhani) war geboren. Danke Kundan!

Beim Makhani geht es um Butter, Butter und nochmals um Butter. Das Wort "makhani" kommt von "makhan", was so viel bedeutet wie – Achtung Überraschung – Butter! Hier wird das Fleisch in einem gewürzten Joghurt (u.a. Mandelmehl, Kurkuma, Ingwer, Knoblauch, Nelken, Zimt und Kardamom) mariniert und dann mit ordentlich viel Zwiebeln angebraten. Hinzu kommt Tomatenpüree und zum Schluss noch der mächtige Stich Butter.

Bei der Zubereitung unseres Butter Chickens macht ihr also alles richtig, wenn ihr die Gewürze zunächst in üppig viel Butter – immer noch ein bisschen mehr als ihr denkt – anbratet und dann euer Fleisch und/oder Gemüse hinzugebt. 

So, das Wichtigste über das Makhani ist nun gesagt. Also: Alles in Butter.

 


Vindaloo Masala
 
  • check button british indian curries Die Gewürzmischung für das Butter Chicken ist das Makhani Masala

  • Check Button curries Fleisch wird in einem gewürzten Joghurt mariniert und in Butter angebraten

  • Check Button curries Gewürze zunächst in üppig viel Butter in der Pfanne anrösten

  • Check Button curries Mit Geflügel zubereitet handelt es sich um das klassische Butter Chicken
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Biryani

 

Der Reis ist heiß
Nahrhaftes Gericht und wahres Feuerwerk

 

Mumtaz Mahal inspirierte nicht nur ihren Ehemann, den Fürsten Shah Jahan, zum Bau des wohl schönsten Mausoleums der Welt, dem Taj Mahal. Einer Legende zufolge liegt bei ihr auch der Ursprung des Reisgerichts Biryani. Bei einer Inspektion der Truppen des Mogulreichs, kamen ihr die Männer unterernährt vor. Sie forderte von den Küchenchefs ein nahrhaftes Gericht mit Fleisch und Reis. Das Ergebnis ist ein wahres Feuerwerk indischer Aromen und begeistert in all seinen Variationen noch heute die Gaumen auf der ganzen Welt.

„Biryani“ kam aus dem Persischen zu Urdu und bedeutet sowohl „Reis“, als auch „gebraten“ oder „geröstet“. Charakteristisch ist der fein ausgewogene würzige Geschmack in Abwechslung mit dem süßen Kitzel der Sultaninen, sowie die zarte Konsistenz des langkörnigen Basmati-Reis, gespickt mit knusprigen Mandelstiften oder Cashews. Traditionell wird Biryani in einem Topf geschichtet gegart, wobei sich Reis und mariniertes Fleisch oder Gemüse abwechseln. Die unterste und die oberste Schicht sollten stets aus Reis bestehen. Der Topfdeckel wird mit Teig fest versiegelt und das gesamte Gericht wird im Ofen gegart. Der Reis nimmt somit die packenden Aromen des Fleisches und seiner Gewürze auf. Ein wirklich reizender Reis!

Was also als Gericht der mongolischen Hofküche begann, ist heute in aller Munde. „Biryani“ wird hierbei als Oberbegriff für ein immenses Potpourri verschiedenster Reisgerichte verwendet. Ob vegetarisch, mit Hähnchen, oder Lamm, das Biryani lädt zum Experimentieren ein. 


Biryani
 
  • check button british indian curries „Biryani“ bedeutet sowohl „Reis“, als auch „gebraten“

  • Check Button curries Mit knusprigen Mandelstiften oder Cashews

  • Check Button curries Die unterste und die oberste Schicht sollten stets aus Reis bestehen

  • Check Button curries Mit Teig fest versiegelt wird das gesamte Gericht im Ofen gegart
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Tandoori Chicken

 

Alte Liebe rostet nicht
Von Mogul Fürsten und großen Reisen

 

Rot ist die Farbe der Liebe, des Weihnachtsmannes und des Tandoori Chickens. Rot ist warm, erregend und intensiv. Diese Eigenschaften verbindet der Weihnachtsmann zwar in geringerem Maße als das Tandoori, aber nun gut. Lassen wir ihm seine Farbe. Denn darüber hinaus schmeckt das Tandoori Chicken auch viel besser als der Weihnachtsmann.

Seinen Namen erhielt das Tandoori Chicken durch seine Zubereitungsart. Hierfür werden Hähnchenfleischteile ohne Haut in Joghurt und Tandoori Masala mariniert und anschließend im traditionellen Tandur-Ofen gegrillt, wodurch sie eine unnachahmliche Knusprigkeit mit fein ausgewogenen indischen Aromen erhalten.

Dieser historische Lehmofen kann Temperaturen von bis zu 480°C erreichen. Das erfordert natürlich langes Anschüren der Kohle, weshalb einige indische Restaurants ihre Tandoori-Öfen rund um die Uhr betreiben.

Archäologen fanden im Indus-Tal Tontöpfe, die dem Tandur sehr ähneln und aus der Zeit um 2500 v.Chr. stammen. Und auch der Mogul-Fürst Jahangir soll im 17. Jhd. nie ohne seinen mobilen Tandur-Ofen gereist sein. Alte Liebe rostet nicht: noch heute wird der Tandoori-Ofen unverändert verwendet. Solltest du nicht im Besitz eines mobilen Lehmofens sein, empfehlen wir die Zubereitung auf dem Grill. Denn der direkte Kontakt zu Kohle und Feuer verleihen dem Grillgut die unverwechselbaren Röststoffe, die es auch im Tandur-Ofen erhält.

Das Tandoori Chicken ist ein sogenanntes trockenes Curry, da es ohne Sauce serviert wird. Ingwer, Knoblauch, Kreuzkümmel, schwarzer Pfeffer und vor allem die intensiv roten Kashmiri Chilis zaubern eine pikante Würze, welche dich in den siebten Himmel emporträgt. Liebe geht eben durch den Magen.  


Tandoor Chicken
 
  • check button british indian curries Ideal für den Grill

  • Check Button curries Der namensgebende Tandur-Ofen ist seit Jahrtausenden bewährt

  • Check Button curries Knusprig mit fein ausgewogenen indischen Aromen

  • Check Button curries Pikante Würze durch Ingwer, Knoblauch, und rote Kashmiri Chilis
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Chicken Korma

 

Alte Familienrezepte
Vom Culture Club und Chicken Korma

 

Das Korma ist der cremig-zarte Traum aller Schärfe-Bedenkenträger, die sich den Genuss eines echten indischen Currys jedoch nicht verwehren lassen wollen. Als mildes Einstiegscurry gibt es sich mit seiner Symbiose aus Joghurt, Mandeln, Cashews und Kokos, sowie zauberhaft ausgewogenen indischen Gewürzen, beachtenswert wohlmeinend im Kennenlernspiel mit deinen Schärferezeptoren.

Ursprünglich entstand das Korma aus dem Einfluss des Mogulreichs auf die indische Küche. Man munkelt heute noch, dass ein indischer Koch, der ein gutes Korma zubereiten kann, für den Moguln-Hof kochen darf. Wenn er dazu noch ein Dutzend Variationen dieses prestigeträchtigen Gerichts auf die Teller bringen kann, wird er der König der Küche und kocht für den Tisch des Kaisers. Na, ist das nichts?!

Das Korma ist nach wie vor ein äußerst variables Gericht, ein wahres Korma Chameleon (Boy George und Culture Club sind mit Sicherheit große Korma Fans). Chicken Korma ist ebenso beliebt, wie Varianten mit Lamm oder Rind, diese eher in muslimischen Regionen. Eine vegetarische Alternative ist das Navratan Korma. Navratan bedeutet „neun Edelsteine“ und bezieht sich auf die Vielfalt an Gemüsesorten, die dieses Gericht verfeinern. Zudem wird hier das Fleisch durch Paneer, indischen Kuhmilch-Käse erstezt. Und auch, wenn es für seine Milde bekannt und beliebt ist, kann das Korma auch feurig scharf daherkommen.

Jede indische Familie hütet ihr Rezept für das Korma Masala wie… wie ein Familienrezept für Korma Masala eben. Alle Kormas haben jedenfalls eines gemeinsam: ihre Garmethode. „Korma“ bedeutet nämlich „schmoren“ und das ist es, was dieses Gericht ausmacht. Zartes Fleisch in cremig-schwerer Joghurtsauce benötigt geringe Hitze, ein wenig Zeit und sehr viel liebevolle Vorfreude.
 
Du siehst: es gibt genug Wege, dich ins Korma-Koma zu genießen!

 


Chicken Korma
 
  • check button british indian curries Mildes Einstiegscurry aus Joghurt, Mandeln, Cashews und Kokos

  • Check Button curries Das Chicken Korma entstand aus dem Einfluss des Mogulreichs

  • Check Button curries Eine vegetarische Alternative ist das Navratan Korma

  • Check Button curries Korma“ bedeutet nämlich „schmoren
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Madras Curry

 

Hahnenkämpfe und John Rambo
Herzhaft von der Pfanne auf den Teller

 

Madras ist neben dem alten Namen der indischen Stadt Chennai auch die Bezeichnung einer dort gezüchteten Hühnerrasse. Diese Vögel wurden weniger wegen des Fleischgewinns, sondern viel mehr zum Hahnenkampf gezüchtet und eignen sich deswegen nicht unbedingt als Fleischbeilage für dieses klassische Curry. Man berichtet über Köche, die von diesen Vögeln bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden. Ein langes Messer ist nichts gegen einen wütenden John Rambo der Hühnerwelt. Aber back to topic.

Madras war bis 1996 der Name der südindischen Stadt Chennai am Golf von Bengalen und ist heute die sechstgrößte Stadt Indiens. Viel Raum also für allerlei kulinarische Entdeckungen. Unser Madras Masala ist ein typisch südindisches Curry, also scharf. Die tränentreibende Sauce auf Basis von Tomaten vereint die vielschichtigen Aromen der südindischen Küche und gewinnt durch den verwendeten Koriander und Kreuzkümmel ihren kräftig herzhaften, fast erdigen Geschmack. Fenchel und Ingwer erweitern durch ihre prägnanten Aromen das Gericht um die ein oder andere Facette. 

Die Gewürzmischung wird in eine Pfanne gegeben und dort bei niedriger Temperatur leicht angeröstet, damit sich die Aromen entfalten können. Fleisch und Gemüsebeilagen je nach Vorliebe, Geflügel bietet sich an (das Madras-Huhn nicht unbedingt), aber auch Lamm oder Rind, in die nun warme Pfanne geben und bis zum Garpunkt mitschwenken.

Ablöschen kann man das Ganze entweder mit Kokosmilch oder Sahne, dies ergibt eine angenehme Sämigkeit, oder mit nicht allzu viel Wasser. Serviert wird unser Madras Masala am besten klassisch mit Reis oder Naan-Brot.


Madras Curry
 
  • check button british indian curries Madras ist eine Stadt, eine Hühnerrasse und ein leckeres Curry (das gibt's hier)

  • Check Button curries Ein typisch südindisches Curry

  • Check Button curries Ist ein Allrounder und passt neben Blumenkohl, bestens zu Lamm und Huhn

  • Check Button curries Wird klassisch mit Reis oder Naan-Brot serviert
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Vindaloo

 

Von Goa in die Welt
Rotwein, Knoblauch und die See!

 

Vindy ist nicht wie andere Curries, unser Vindy ist ein guter Freund. Es stellt keine Fragen, es gibt dir einfach was dir fehlt: innere Wärme. Sehr viel innere Wärme sogar. Viel mehr eine Feuersbrunst, die dich von deinen Lippen, über deine Zunge bis in deinen Magen mit tiefer Zufriedenheit und Wohlbehagen erfüllt. Läuft dir die unvergleichliche Sauce beim Genuss dieses Currys das Kinn hinunter, fühlst du dich dazu noch liebevoll umarmt.

Seinen Ursprung hat das scharfe Vindaloo bei den portugiesischen Seefahrern, die sich rund um Goa im Osten Indiens niederließen und die Kolonie Portugiesisch-Indien gründeten. Um es für die Überfahrt auf See haltbar zu machen, legten sie ihr Schweinefleisch in Rotwein und Knoblauch ein. Die portugiesische Bezeichnung „Carne em vinha d’alhos“ rollte jedoch nur mühsam und holprig über indische Zungen, weshalb sich schnell der vereinfachte Name Vindaloo durchsetzte. Hier und dort wird das Vindaloo mit Kartoffeln serviert, was jedoch nur auf einen Übersetzungsfehler zurückzuführen ist. Zufällig bedeutet „Aloo“ nämlich Kartoffel auf Hindi. Da portugiesischer Rotwein für die ostindischen Köche nicht erhältlich war, ersetzten sie ihn kurzerhand durch Palmessig. Ein paar (okay, ein paar viele mehr) Chilis dazu und so ergab sich der für das heutige Vindaloo charakteristische intensiv-aromatische und scharfe Geschmack.

Goa ist bis heute durch die Kolonialzeit christlich geprägt, daher darf das Vindaloo auch mit Schweine- oder Rindfleisch gekocht werden. Ein weit verbreitetet Klassiker ist auch das Chicken Vindaloo. In jedem Fall lässt sich dieses kulinarische Feuerwerk sehr gern von schärfemilderndem Reis oder Naan-Brot begleiten. Lass dich von unserem Vindy wärmen.  

 


Vindaloo Masala
 
  • check button british indian curries Ursprung bei den portugiesischen Seefahrern, die sich rund um Goa niederließen

  • Check Button curries Wird mit Schweinefleisch, Rotwein und Knoblauch gekocht

  • Check Button curries Die portugiesische Bezeichnung lautet „Carne em vinha d’alhos“ oder kurz: Vindaloo

  • Check Button curries Heute ein weit verbreiteteter Klassiker ist auch das Chicken Vindaloo
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Paneer Tikka Masala

 

Der "britische Döner"
Die vegetarische Variation des Allrounders

 

Täglich ist eines von sieben in Großbritannien verkauften Curries ein Tikka, ob mit Hühnchen als Chicken Tikka, oder mit indischem Frischkäse als Paneer Tikka. Es ist eines der bekanntesten Curries der Welt und wird besonders gern als take-away verzehrt. Es ist sozusagen der britische Döner: die Zubereitungsart trägt die deutliche Handschrift der Einwanderer, die sie mitgebracht haben, doch die spätere Form des Gerichts wurde erst in Europa dem westlichen Gaumen angepasst. So soll der Pakistani Ali Ahmed Aslam 1971 im schottischen Glasgow das erste Chicken Tikka so zubereitet haben, wie es sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreut.

Das Wort „Tikka“ bedeutet so viel wie „Teile“ und bezieht sich dabei auf Teile des Huhns. Genauer geht es um jene Teile, die in würzigem Tandoori Masala im Tandur-Ofen gegrillt werden und als Grundlage des Chicken Tikkas verwendet werden. Die dazugehörige Tikka-Sauce wird aus Tomaten, sowie dem Tikka Masala gemacht und durch Sahne und Kokosnuss angedickt, sodass eine cremig-schwere Textur entsteht. Koriander und Kurkuma führen die Aromen an, Ingwer, Zimt und Knoblauch folgen auf dem Fuße. Das Chicken Tikka ist das populärste Curry in indischen Restaurants und zählt zu den eher milderen Gerichten der für ihre Intensität bekannten indischen Küche.

Eine wunderbare Alternative zum Fleisch ist Paneer (auch Panir). Dieser indische Frischkäse aus Kuhmilch hat eine schnittfeste bis krümelige Konsistenz und ist als Einlage für Curries sehr beliebt. Zudem ist er als Milchprodukt eine relevante, wie auch leckere Quelle tierischen Eiweißes. Paneer ist zwar in unseren Breiten- und Längengraden nicht an jeder Ecke zu erwerben, lässt sich aber ganz einfach selbst herstellen. Hierzu erwärmst du einen Liter Vollmilch in einem Topf, gibst den Saft einer Zitrone hinzu und kochst die Mischung auf, bis die Milch ausflockt. Mit einem sauberen Handtuch siebst du die Flüssigkeit ab. Die zurückbleibende Masse beschwerst du mit einem Teller und einem Gewicht deiner Wahl (wir verwenden handliche 25kg-Reissäcke) und presst sie somit noch weitere fünf Stunden im Kühlschrank. Bona appetita!

 


Paneer Tikka Masala
 
  • check button british indian curries Eines der bekanntesten Curries der Welt

  • Check Button curries Das Wort „Tikka“ bedeutet so viel wie „Teile“, gemeint sind die Teile des Huhns

  • Check Button curries Aus Koriander und Kurkuma mit Ingwer, Zimt und Knoblauch 

  • Check Button curries Mit Paneer zubereitet ist es eine leckere vegetarische Variante des Tikka
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Phall Masala

 

Betritt unsere (P)hall of Fame
Das Curry der Extreme(n)

 

Das Brick Lane Curry House in New York City ist weltweit dafür bekannt, seine Kunden herauszufordern, ihr "Phaal"-Curry (oder Phall) zu essen - ein Curry, das so feurig scharf ist, dass ähnliche Challenges auf der ganzen Welt stattfinden, auf der Suche nach Extrem-Essern, die mutig genug sind, dieses Gericht zu probieren. Wer einer der durchschnittlich zwei von zehn Hartgesottenen ist, der es schafft, das Brick Lane Phall aufzuessen, gewinnt ein Bier. Cheers!

Das Phall Masala gilt als das schärfste Curry der Welt und ist sogar noch schärfer als das glühende Vindaloo. Sein Feuer erhält es aus dem Mix auserwählter Chili-Sorten: Neben der Bhut Jolokia Chili und der Habanero, verarbeiten wir die Carolina Reaper. Sie ist zur Zeit die schärfste Chili der Welt mit einem Spitzenwert von bis zu 2,2 Millionen Scoville. Dass die indische Armee die Bhut Jolokia als Kampfmittel in Form von Tränengas verwendet, sei kurz erwähnt, soll dich aber nicht weiter beunruhigen. Denn neben all der Schärfe geht es nach wie vor um Curry-Genuss!

Unser Phall Masala versetzt dich mit einer cremig-dicken Sauce in Geschmacks-Extase. Teile deine Hochstimmung doch gerne mal: serviere es deinen Freunden mit Reis oder Naan-Brot. Der Eine oder die Andere wird sich fragen, was er seinem Speisetrakt da antut, aber mit Unnachgiebigkeit und einem Faible für scharfe Speisen, schafft es sicher jemand in die (P)Hall of Fame. 

 


Phall Masala
 
  • check button british indian curries Brick Lane Curry House in New York City veranstaltet Curry-Challenge

  • Check Button curries Zwei von zehn Hartgesottenen schaffen das Phall im Brick Lane aufzuessen

  • Check Button curries Das schärfste Curry der Welt und ist sogar noch schärfer als das glühende Vindaloo

  • Check Button curries Betritt unsere (P)hall of Fame und probierer dieses cremig-extrem scharfe Curry
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Curries

In dieser Kategorie findest du alle unsere leckeren Curries, die wir in Handarbeit in unserer Curry-Manufaktur herstellen.